Theo - Der Pfeifenraucher

Hotz, Gerhard; Greyerz, Kaspar von; Burkart, Lukas: Theo - Der Pfeifenraucher. Leben in Kleinbasel um 1800.

In detektivischer Kleinarbeit widmete sich ein Forscherteam, unterstützt von Freiwilligen, einem schier unlösbaren Rätsel. Es fing an mit dem Fund eines zweihundert Jahre alten Skeletts. Archäologen, Anthropologen, Naturwissenschaftler, Historiker und Genealogen die Geschichte des Unbekannten. Die Forscher wollten anhand eines anonymen Skeletts die Identität des Unbekannten bestimmen. Er war männlich, mittleren Alters, gehörte der Mittelschicht (vermutlich Handwerkertum) an, wohnte in Kleinbasel und rauchte Pfeife. Das Grab lag auf einem Friedhof der zw. dem 18. und 19. Jh. genutzt worden war. Es kamen nur drei Personen infrage, die dort zu diesem Zeitpunkt bestattet worden waren. Im Staatsarchiv Basel-Stadt wurde dann ein Register aller in Kleinbasel Verstorbenen gefunden.

Theo der Pfeifenraucher schildert ein aussergewöhnliches Forschungsprojekt und gibt uns Einblick in das Leben einer einfachen Person des 19. Jahrhunderts.
Die 11 Autorinnen und 20 Autoren berichten dabei über die Sozial- und Kulturgeschichte, die Krisen- und Hungerjahre, die Armut und die Überlebensstrategien, das Gesundheitswesen, den Umgang mit dem Tod, die Bestattungsrituale sowie über die Geschichte des Rauchens (Tabakhandel und -Produktion).

Inhalt des Buches: Projektgeschichte; Grab und Skelett; Das Skelett - eine Bioarchiv besonderer Art; Zähne als Spiegel unserer Lebensbedingungen; Ein Blick ins Innere der Knochen; Knochen, Isotope und Ernährungsgrundlagen; Anpassungen des Skeletts – eine biomechanische Untersuchung; Tabakgenuss und Zahnschmerzen; Theos Herkunft; Molekulargenetisches Profil mittel alter DNA; Phantombild und Wirklichkeit; Als stünde er vor uns; Die Suche nach Theo; Theos Nachfahren; Wer war Theo?; Theos Welt; Die Berufe der Theo Kandidaten; Konfliktgeladene Gesellschaft in der Wirtschaft; Der Tabak; Alltag in Kleinbasel – Sorgen und Armut der kleinen Leute an der Wende zum 19. Jh.

Art-Nr. W88: Theo der Pfeifenraucher - Leben in Kleinbasel um 1800 von Gerhard Hotz, Kaspar von Reyerz und Lucas Burkart, Naturhistorisches Museum Basel, 236 Seiten mit etlichen farbigen Kupferstichen im 18. Jh., Aquarellen, bemalten Holzschildern und alten Fotos, im Format 17 x 24 cm, zum Preis von Fr. 39.-  + Porto und Verpackung.

Archivgeflüster

Adams, Werner: Archivgeflüster

Seit Jahren beschäftigt sich der Zürcher Autor, in Bern lebend, mit Familiengeschichtenforschung und entdeckte dabei seine Affinität zum historisch-biographischen Roman. Kurzgeschichten über Leute aus dem Berner Seeland. Seine Geschichten liegen meist umfangreichen Archivrecherchen zugrunde.

In «Archivgeflüster» sind Zufallsfunde im Zusammenhang mit den Forschungen zu verschiedenen Themen. Eine Fundgrube mit vielen spannenden, auch traurigen kleinen Geschichten aus dem Alltag der jeweiligen Vorfahren. Die genannten Personen sind Aktenkundige, die jeweiligen Handlungen den amtlichen Protokollen eng nachempfunden.

 

 

 

 

 

Inhalt des Buches:

  • Der Giftmord im Jahr 1772
  • Die Depesche im Jahr 1798
  • Der Bindnagel im Jahr 1798
  • Der Elefant im Jahr 1802
  • Der Chilgang im Jahr 1804
  • Die Gant im Jahr 1832

Art-Nr. W85 Archivgeflüster von Werner Adams, 105 Seiten, im Format 22 x 14 cm
zum Vorzugspreis von Preis Fr. 29.50 + Porto und Verpackung

Fleischli, Luder, Schlumpf.  Schweizer Namen - gründlich erklärt

Das Buch „Schweizer Namen gründlich erklärt“, aufmerksam gemacht.

Was verbirgt sich wohl hinter den typisch-lautenden Namen wie z.B. Fleischli, Luder, Schlumpf, Frauendiener, Killer, Pfau, Ast, Hässig, Binggeli, Salatic, Tschirky, Zucchetti usw. ? Was bedeuten diese Familiennamen wirklich?

Dieses Buch gibt uns Hinweise. Es verfolgt Familiennamen-Geschichten und Stammbäume bis zu den Wurzeln zurück und klärt über die Herkunft und Bedeutung der Namen auf.

Z. B. hat der Familienname „Alge“ nichts mit Wasserpflanze zu tun, sondern ist ein Herkunftsname. Ein Urahne der heutigen Namensträger muss wohl in mittelalterlicher Zeit von der südwest-bayerischen Landschaft Allgäu ins Rheintal ausgewandert sein. Der Name Luder kurz erklärt: Luder ist ein sogenannter Vatername und gehört damit zu jenen Familiennamen, die auf einen Taufnamen zurückgehen. In diesem Fall handelt es sich um Ludwig, in althochdeutscher Zeit zusammengesetzt aus hlüt „laut bekannt“ und wig „Kampf“. Irgend ein spätmittelalterlicher Ahnherr der heutigen Luder hiess also Ludwig und dessen Taufname wurde zum Geschlechtsnamen seiner Nachkommen. Alteingesessen, also schon vor 1800 eingebürgert, sind die Luder in Aefligen, Büren zum Hof, Seeberg (Bern), Kyburg-Buchegg (SO) und Wallis (Sembrancher). Weitere Familiiennamen, die von Ludwig ausgehen, sind Ludi, Lüdi, Lüdy, Lüdin und natürlich auch Ludwig selbst. Geschlecht finden wir vor allem in Widnau, St. Gallen.

Das Buch ist „klein aber oho“ !

Art-Nr. W87 Schweizer Namen – Gründlich erklärt „Fleischli – Luder – Schlumpf“
95 Seiten, im Format 17 x 11 cm, zum Preis von nur Fr. 15.90 + Porto und Verpackung

Jahrbuch der SGFF 2017 (JG 44)

Der vorliegende 44. Band des Jahrbuches der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung ist wieder unter der Führung von Walter Letsch als Weihnachtsgeschenk „Mitglieder SGFF“ erschienen. Der Redaktor erwähnt den Rücktritt der Präsidentin Trudi Kohler und gibt kund, dass an der letzten GV Kurt Münger als Präsident SGFF einstimmig gewählt wurde. Er möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass ansonsten organisatorische und personelle Änderungen der SGFF nicht im Jahrbuch sondern im Newsletter bekanntgegeben und gewürdigt werden. Da Trudi Kohler 2013 die Neugestaltung des Jahrbuches aktiv unterstützt hat sowie dem Redaktor den Jahrbüchern Hinweise auf mögliche Artikel zukommen liess, möchte Walter Letsch an dieser Stelle herzlich für die tatkräftige Unterstützung danken. Erfreut ist er auch über die wertvollen Anregungen von Kurt Münger seit seinem Amtsantritt.

Im Jahrbuch SGFF 2017 werden gleich drei Beiträge in französischer Sprache publiziert. Mit genealogischen Themen befassen sich zwei Beiträge über Familie Barrlet und Ducommun du Locle. Der Beitrag über die Familie Flisch widmet sich den Wappen und Eigenmarken der Familie. Auch der Beitrag von „Theo der Pfeifenraucher“ zeugt von grossem Interesse (siehe auch Buchbestellung sgffweb.ch). Ebenfalls in der Nähe der Naturwissenschaften (in der Geschichte) ist ein Beitrag über die Saisonalität der Heiraten, Geburten und Todesfällen. Vor hundert Jahren tobte der erste Weltkrieg. Ein Beitrag basiert auf den Tagebucheintragungen der betroffenen Schweizerin Sophie Clara Kollöffel-Benkler und ein anderer auf dem Briefverkehr und den Akten von Katharina Morgan-Schmid. Ein weiterer Beitrag handelt von dem nach dem Süden von Chile ausgewanderten Albert Conus.

Der Leser findet im vorliegenden Jahrbuch SGFF 2017, wiederum neun interessante Forschungsarbeiten.

Inhalt – Table des matières

Jahrbuch SGFF/Annuaire SSEG/Annuario SGS/Yearbook SSGS Vol. 44, 2017

Hinweise für Autorinnen/Autoren, auf Seite 263, hier findet man Angaben über Gestaltung des Beitrags; über den Umfang der Forschungsarbeit; über die Schrift für den Textteil; über Abbildungen, Tabellen, Grafiken und über den Redaktionsschluss. Auf der 2. Seite sind die Adressen der Autoren/Autorinnen und auf der letzten Seite die Adressen der Regionalen Genealogischen Gesellschaften aufgeführt.

Art-Nr.W-JB17: Jahrbuch SGFF 2017, Format: A5, Überformat; Inhalt: 268 Seiten¸ Preis: Fr. 40.– + Porto und Verpackung.

Jahrbuch der SGFF 2016 (JG 43)

Der vorliegende 43. Band des Jahrbuches der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung SGFF ist ebenso umfangreich wie die letzten Jahrbücher. Die neue Aufmachung unter der Führung von Walter Letsch wurde letztes Jahr von Erfolg gekrönt und kann auch dieses Jahr mit Freude wieder fortgesetzt werden. Seit 2013 werden Titel und Bezeichnung der Gesellschaft SGFF auch auf Englisch geführt, und dieses Jahr wird zum ersten Mal ein kurzer englischer Artikel publiziert.

In seinen Einführungen bezieht sich Herr Letsch auf den Todesfall von Dr. Heinz Balmer (10.4.1928 – 10.1.2016), der das Jahrbuch während mehreren Jahren als Redaktor betreut hatte und den unsere dankbaren Erinnerungen hier begleiten. Wilma Ried – de Crousaz hat es übernommen, sein Wirken in einfühlsamen Worten nachzuzeichnen. Der Nachruf kann auf Seiten 7 bis 15 nachgeschlagen werden. Der Tessiner Genealoge Cerase Santi (1939-2015) ging Herrn Heinz Balmer im Tode voraus. Herr Christian Balli hat einen schönen Nachruf verfasst, der im Jahrbuch auf Seite 17 zu finden ist. Herr Walter Letsch gibt die Bewunderung für die beiden Verstorbenen kund und nimmt zur Kenntnis, dass sie uns enorm viel hinterlassen haben.
Schon in den letzten zwei Jahrbüchern waren Ausländerschicksale thematisiert, so die Bündner Zuckerbäcker und die Schweizer Auswanderer nach Brasilien und der Durchzug der Hugenotten durch unser Land. In diesem Jahrbuch sind es die Auswanderer nach Marienthal bei Odessa. Auch die Herkunft und die Reisen der Zuckschwerdt, der Schwengsfeuer und der Zollinger zeugen von grossem Interesse.
Der Leser findet weitere interessante Themen, wie die Zürcher Eheverträge des 14. und 15. Jahrhunderts; Herkunft und Stammbaum Jesu – zwischen Genealogie und Theologie; Wie eine Schweizer Familie zu einem ungewöhnlichen Namen kam usw. Im vorliegenden Jahrbuch SGFF 2016 finden Sie sechs Autorinnen und zehn Autoren mit ihren vierzehn Forschungsarbeiten

Inhalt – Table des matières

Jahrbuch SGFF/Annuaire SSEG/Annuario SGS/Yearbook SSGS Vol. 43, 2016

Editorial 4

Hinweise für Autorinnen/Autoren, auf Seite 247, hier findet man Angaben über Gestaltung des Beitrags; über den Umfang der Forschungsarbeit; über die Schrift für den Textteil; über Abbildungen, Tabellen, Grafiken und über den Redaktionsschluss. Im Jahrbuch auf der Umschlagseite (innen) ist wie im letzten Jahrbuch das Organ der SGFF aufgeführt. Auf der 2. Seite im Buch zeigen sich die Adressen der Autoren/Autorinnen und auf der letzten Seite die Adressen der Regionalen Genealogischen Gesellschaften.
Für den Familienforscher/Genealogen ist es ein Muss, in Besitz der Jahrbücher SGFF zu sein.

Art-Nr.W-JB16: Jahrbuch SGFF 2016, Format: A5, Überformat; Inhalt: 255 Seiten, Preis: Fr. 40.– + Porto und Verpackung.

Die Geschichte der Familie Steiner von Dürrenäsch

​​​​​​​von Dr. Peter Steiner, Reinach – Herausgegeben im Eigenverlag 2016

Im Vorwort stellt sich der Familienforscher und Historiker Peter Steiner gleich selber vor, angefangen mit der Faszination für die Ahnen, die ihn als 10-Jähriger inspiriert hat. Mit Hilfe seiner Eltern hat er eine Ahnentafel seiner Vorfahren zusammengestellt und als Bezirksschüler kam er von den Bürgerregistern und Kirchenbüchern nicht mehr los. Er suchte wie verbissen nach den Dürrenäscher «Steiner». Bei Verwandten erkundigte er sich nach alten Fotos. Er hat mit den Jahren den Horizont erweitert und ist über die Landesgrenze hinausgegangen. Das Forschen nach den Steiner-Auswanderern in den USA und Kanada hat es ihm angetan um mit ihnen in Kontakt zu treten.

Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, angefangen mit der Einleitung. Im 2., 3. und 4.Teil schreibt er ausführlich über die zwei verschiedenen Steiner-Familien (2 Stämme) im 17 Jahrhundert. Während er sich im 2. + 3.Teil mit den Schweizer-Familien auseinandersetzt, führt der 5.Teil zu den zahlreichen Steiner-Abkömmlingen in den USA und Kanada. Um den Überblick bei den vielen Familienzweigen zu behalten, hat er sich für etliche Stammtafeln entschieden. Die Personen in den Tafeln sind generationen-weise gefärbt. Für eine bestimmte Generation wurde in allen Teilen dieselbe Farbe verwendet. Eine weitere Hilfe bieten die Listen im Anhang. Sie führen alle Mitglieder einer Familie mit vollständigen Lebensdaten auf.
Das Material für den Buchtext stammt zum grössten Teil aus dem Gemeindearchiv Dürrenäsch, der Schreiber war 67-mal (halbtags) dort. Auch die Archive in Leutwil, Birrwil, Boniswil, Gränichen, Teufenthal, Unterkulm, Menziken, Aarau, Rupperswil, Oftringen, Strengelbach, das Aargauer Staatsar-chiv und die Bürgerbibliothek Bern trugen zu Peter Steiners Familiengeschichte bei. Er will mit seiner Familienforschung ein wirklichkeitsgetreues Bild der Vergangenheit vermitteln.

Siegel v. Müller Johannes Steiner aus dem Jahr 1851

Inhalt des Buches:

  • Teil Vorgeschichte: Der Name Steiner – Die Steiner im Wilihof – Das Dorf Dürrenäsch.
  • Teil Der ältere Steiner-Stamm: Erste Generation in Dürrenäsch – Übersiedlung ins Bernbiet - Der Jura-Zweig – Der Mauser-Zweig in Dürrenäsch.
  • Teil Der jüngere Steiner-Stamm: - Zwischenstation Boniswil – Die ersten Generation in Dürrenäsch - Der Bauern-Zweig – Der Hansjoggen-Zweig – Der Christen-Zweig.
  • Teil Die beiden Stämme im Vergleich: Arm und Reich – Familien- und Vornamen-Statistik - Hervorragende Persönlichkeiten – Das Steiner-Familienwappen.
  • Teil Steiner in Amerika: Frühe Auswanderer – Die Auswanderung seit den 1840er Jahren - In Kalifornien und Nevada – Im mittleren Westen – In Kanada

Der Verfasser hat seine Familien-Chronik mit dem Anhang beendet. Der Abschluss dieses glänzenden und eindrücklich geschriebenen Buches, bilden ein Stichwort-Verzeichnis, Familienlisten und Quellen. Ein sehr interessantes Buch, nicht nur für die Familie Steiner sondern für jeden Familienforscher.

Art.-Nr. W84: Die Geschichte der Familie Steiner von Dürrenäsch, 432 Seiten im Format 21.5 x 27.5 cm. zum Vorzugsreis von Fr. 98.–  + Porto und Verpackung.

Appenzeller Geschichte Band lll

Grosser, Hermann; Hangartner, Norbert: Appenzeller Geschichte, Band III – Appenzell Innerrhoden

1964 erschien der erste Band, welcher die Geschichte des ungeteilten Landes Appenzell bis zur Landteilung 1597 beschrieb; 1972 der zweite Band, der die Ausserrhoder Geschichte von der Landteilung an darstellte; im Jahr 1993 wird der dritte Band, die Geschichte Innerrhoden von der Landteilung bis ins 20. Jahrhundert beschrieben. Mit dem vorliegenden dritten Band der Appenzeller Geschichte findet ein Werk, welches die Regierung der beiden Halbkantone Appenzell A.Rh. und Appenzell I.Rh. als Anlass der 450-jährigen Zugehörigkeit Appenzells zur Eidgenossenschaft herausgegeben haben seinen Abschluss.

Die beiden Verfasser haben in mühevoller und akribischer Arbeit die Archive des Landes Appenzell durchsucht und das Gefundene in ansprechende Form gebracht.

Appenzell Innerrhoden zur Zeit der alten Eidgenossenschaft.

Von der Helvetika bis Ende des 19. Jahrhundert

Das Geschehen seit 1900

Anhang:

  • Ausblick
  • Zeittafel
  • Die Landesbeamten
  • Literatur
  • Register

Ich lege dieses Werk in die Hände jedes interessierten Genealogen, im Bewusstsein, dass Geschichte nicht nur Wissen um Vergangenes sichert, sondern auch Rüstzeug für die Gestaltung der Zukunft bereit hält. Ich empfehle hier Band III der wie Band I und Band II in keinem Bücherregal der Familienforscher (Genealogen) fehlen sollte.

Art.-Nr. W83: Band III, Appenzeller Geschichte, 650 Seiten im Format 23 x 16 cm,
1. Auflage 1993, zum Preis von Fr. 55.– + Porto und Verpackung.

Appenzeller Geschichte Band ll

Schläpfer, Walter: Appenzellergeschichte, Band II – Appenzell Ausserrhoden

Im Namen des Regierungsrates des Kantons Appenzell Ausserrhoden wurde den Mitlandleuten und Bundesgenossen mit Freude der Band II der appenzellischen Geschichte im Jahr 1972 übergeben. Er bildet die Fortsetzung eines Werkes, das im Jahre 1963 anlässlich des Jubiläums der 450-jährigen Zugehörigkeit des Landes zur Eidgenossenschaft beschlossen wurde. Im Band I ist die Geschichte des Landes Appenzell bis zur Landesteilung 1597 beschrieben. Dass die Landteilung aus konfessionellen Gründen erfolgte ist gewiss, ebenso, dass politische Gegensätze zwischen den inneren und den äusseren Rhoden die Trennung begünstigten.

 

  • In diesem Werk, Band II, wird die Geschichte des Halbkantons von der Landteilung (Vertrag vom 8.9.1597) bis zur Gegenwart geschildert:
  • Nach der Landteilung „DAS LAND APPENZELL DER USSEREN RODEN“
  • Das 17. Jahrhundert
  • Das 18. Jahrhundert
  • Von der Revolution zur Bundesreform 1848
  • Von 1848 bis zum Ersten Weltkrieg
  • Im 20. Jahrhundert

Anhang:

  • Bevölkerungstabelle
  • Die Mitglieder der Bundesverfassung
  • Masse und Münzen
  • Landammänner des ungeteilten Landes Appenzell 1597-1972
  • Register
  • Zeittafel

Ich freue, mich ebenso, das Werk Appenzeller Geschichte Band II, im Schriftenverkauf vorstellen zu dürfen. Möge dieses Werk als Ergänzung zum Buch I sein, die Leser anspornen und ebenso viel Freude beim Lesen bringen.

Art.-Nr. W82: Band II, Appenzeller Geschichte, 711 Seiten im Format 23 x 16 cm,
2. unveränderte Auflage 1976, 1597-1972, zum Preis von Fr. 55.– + Porto und Verpackung.

Appenzeller Geschichte Band l

Fischer, Rainald; Schläpfer, Walter; Stark, Franz: Appenzeller Geschichte, Band I – Das ungeteilte Land

In einer Zeit grosser weltanschaulicher und politischer Auseinandersetzungen haben die Appenzeller beider Rhoden gemeinsam den Erinnerungstag an die vor 450 Jahren erfolgte Aufnahme des Landes Appenzell als XIII. Ort der Eidgenossenschaft begangen. Der Entschluss gemeinschaftlich die Geschichte des Landes herauszugeben, ist wohl etwas vom Erfreulichsten und lässt die konfessionellen Streitigkeiten, die im Jahre 1597 zur Trennung des Landes führten, und die während Jahrhunderten herrschende Unduldsamkeit und Gehässigkeit unter den Christen vergessen. Die Treue zum eigenen Glauben muss nicht mehr mit der Ächtung des Andersgläubigen verbunden sein. Man hat endlich erkannt, dass Gutes und Böses zu keiner Zeit nur auf einer Seite zu finden war.

Für Appenzell bedeutete die Landteilung das Ende der gemeinsamen Geschichte. Die beiden neuen Staatswesen, Inner- und Ausserrhoden: Die Kirchhöre Appenzell auf der einen, die Rhodsgemeinde der äusseren Rhoden, wie sie in den Wirren der Reformation und Gegenreformation handelnd auftrat, auf der anderen Seite. Für die Teilung war das Prinzip des konfessionellen Jahrhunderts massgebend der Staat bestimmte die Religionszugehörigkeit der Einwohner.

Der erste Band erzählt die Geschichte des ungeteilten Landes bis 1597:

  • Ur- und Frühgeschichte
  • Appenzell unter dem Kloster St.Gallen z. B. die Besiedlung des Landes vom 10. bis 16. Jahrhundert
  • Die Appenzeller Freiheitskriege z. B. die Niederlage bei Bregenz
  • Appenzell und die Eidgenossen z. B. die Haltung Appenzells im Alten Zürichkrieg
  • Die Reformation z. B. der Beginn der Glaubensspaltung; die Täufer
  • Von der Reformation zur Landesteilung

Anhang:

  • Übersicht über den Universitätsbesuch der appenzellischen Geistlichen 1400-1520
  • Masse und Münzen
  • Landammänner des ungeteilten Landes Appenzell 1403-1597
  • Register
  • Zeittafel

Ich freue, mich das Werk Appenzeller Geschichte Band I, im Schriftenverkauf vorstellen zu dürfen. Möge es das Interesse des Familienforschers (Genealogen) wecken und die Gelegenheit zum Kauf des Buches geben.

Art.-Nr.W81: Band I, Appenzeller Geschichte, 620 Seiten im Format 23 x 16 cm, 2. unveränderte Auflage 1976, 1513-1963, zum Preis von Fr. 55.–  + Porto und Verpackung.

WiZ unterwegs

Stüssi-Lauterburg, Barbara: WiZ unterwegs.

Achtzigmal Geschichte und Geschichten zu Windisch und Königsfelden: Prächtiges und Unscheinbares redende Grenz- und Grabsteine –Kunstwerke, Künstlerinnen und Künstler – klingende Namen und Namenloses.

Die Schreiberin hat die gestreuten Blütenblätter der Geschichte gesammelt die mit Windisch im Zusammenhang stehen, Geschichten wie z.B. in den Glasfenstern von Königsfelden.

Windisch, das war einmal ein keltisches Oppidum, dann eine römische Garnison, ein Bischofssitz und die Grablege eines mächtigen Adelsgeschlechts. Die Herren von Bern verwalteten vom ehemaligen Kloster aus ihr Untertanengebiet.

Hier finden wir Beiträge aus der Feder von Barbara Stüssi-Lauterburg:

Ein nützliches und respektables Altertum;
Ein französischer Held in Königsfelden; Dachreiter und Doppelkreuz;
Bourbaki in Windisch und Birr;
Ein Zeuge der Vorzeit; Nikolaus in Königsfelden;
Mutter und Kind; Maria auf dem Weg; Freiheitshut; Dreiländereck;
Beton gegen Nazis;
Die alten Strassen noch;
Der Werkhof im Hexenhaus; Vicani Vindonissenses;
Das Römerbrüggli;
Wasserschloss;
Ein Segensgestus von weitreichender Bedeutung;
Eine Spur zum Gotthard; Rothschild hilft beim Brückenbau;
In Onore Sancti Martini – Bistum Vindonissa;
Leopold – der Verlierer von Morgarten; Helden von Sempach;
Doppeladler und Berner Bär in Königsfelden;
Ein Herzog von Lothringen im habsburgischen Aargau;
Johann Konrad Klauser – ein Windischer Humanist;
Eine römische Karriere;
Verena von Zurzach: Hoffnungsträgerin der Habsburger;
Unruhiger Aufbruch in die Aargauer Zeit 1415; Die Lustgärten von Vindonissa; Agnes 1280-1364; Habsburger auf Wanderschaft; Vindonissa ein keltisches Wort; Vindonissa in der Weltliteratur und vieles mehr …

Zum Schluss des Buches finden wir die Geschichte über Katharina Tscharrner; mehrere Grabplatten mit Wappen bernischer Patrizierfamilien im Kreuzzug des ehemaligen Klarissenklosters Königsfelden. Ein zerbrochener Stein mit der Inschrift: „… DIESEN STEIN HEILIGET SEINEM KINDE NET“ Hinter den Initialen NET steht Niklaus Emanuel Tscharner. 1757 wird er zu Besuch in Königsfelden gewesen sein.

Ein interessantes, farbig illustriertes Werk – empfehlenswert für jeden Historiker.

Art-Nr. W78: WiZ unterwegs – von Barbara Stüssi-Lauterburg, Windisch. 96 Seiten im Format 210 x 280, zum Preis von Fr. 29.-- + Porto und Verpackung.

Das Glück in der Fremde gesucht

Burst, Beatrice; Wallisser-Nuber, Birgit: Das Glück in der Fremde gesucht - Gomaringer Auswanderer 1679-1957

Die Zeiten ändern sich nicht: Schon in den vergangenen Jahrhunderten verliessen Menschen ihre Heimat, um in der Fremde eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien zu finden.

Es handelt von den Auswandererschicksalen von Gomaringen (GM). Die Zeiten ändern sich nicht: Schon in den vergangenen Jahrhunderten verliessen Menschen ihre Heimat, um in der Fremde eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien zu finden. In den knapp 300 Jahren gab es über 1'400 Gomaringer-Auswanderer (weltweit); davon gingen 9 % in die Schweiz, die meisten nach Basel, Zürich oder Schaffhausen. Andere wiederum wählten Amerika als neue Heimat. Auffallend ist, dass sehr viele junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren ohne Eltern aufbrachten. Auf den ersten Seiten im Buch dokumentiert die Schreiberein ausführlich die Ankunft der Auswanderer nach Amerika (14.Aug.1832 in New York). Aufgeführt wird eine Passagierliste mit den Namen Hahn, Hermann, Lutz, Rapp, Riefler, Stockmemer, Zeeb und Kemmler. Der Leser findet hier Themen die Auskunft über Daten zu den Auswanderern, deren Eltern, den Ehepartnern und Kindern geben; Einzelschicksale werden beleuchtet; viele Fotos, Biographien, Hinweise zu Akten, über 70 transkribierte Briefe, Auszüge aus Inventuren, Teilungen und Gerichtsprotokollen werden gezeigt. Insgesamt enthaltene Personen: ca. 6.500 – 7.000 und zusätzlich eine CD mit sämtlichen gefundenen Einträgen diverser Datenbanken, z. B. Passagierlisten, Bevölkerungslisten, Adressbücher, Kriegsaufzeichnungen, Sterbeurkunden etc. und Fotos der Originaldokumente aus dem Gemeindearchiv: Briefe, Dokumente. Wer sich auf die Suche nach seinen Ahnen macht, begibt sich auf ein Abenteuer und findet in diesem Buch viele nützliche Namen und Artikel, z.B. auf Seite 30 über die ersten Auswanderer ins Elsass oder die Gomaringer Familie Hotz, Müller, Epp usw. in Texas.

Auf Seite 116 bis 575 sind die Gomaringer Auswanderer von A-Z aufgeführt. Einwanderer in die Schweiz sind unter anderem: Anna Catharina Ankele, *17.2.1877 in GM, ✝im Schlössele in Schaffhausen,10.9.1908 in Schaffhausen mit Leopold Wenger. Ebenfalls in der Schweiz aufgeführt ist Tabea Ankele und ein Karl Ankele, Auswanderung vor 1904. Auf Seite 185 finden wir Johann Georg Hahn, Schuster in Rapperswil, *1816 GM, ✝Rapperswil SG Andelfingen ZH 1865 mit Susanna Huber; Anna Maria Kern, *1801 GM, ✝Diessenhofen TG Diessenhofen TG mit Isak Bossert; Gottfried Kern, *1828 GM , ✝St.Gallen 1867; Johann Georg Kuttler, *1846 GM, ✝Diessenhofen TG Tägerwilen TG 1876 mit Veronica Bosshard II vor 1909 mit Barbara Windler; Anna Barbara Kern *4.11.1823 GM-Hinterweiler mit Heinrich Rütschi *1.8.1819 Schlieren, ✝in Schlieren/ZH; Johann Georg Kuttler, *1860 GM, ✝Herrenhof TG 1895 Affeltrangen TG 1885 mit Maria Magdalene Thomann; Friedrich Ludwig Lichtli, *Wellhausen TG 1751 als Sohn des Gabriel Leichtlin (Lichtli) *1727 GM, ✝Baden AG 1793; Anna Elisabet Maier, *Gomaringen 1783, ✝in Appenzell Schweiz mit Conrad Schmid, *Schweiz; Karoline Pfeiffer, *1878 GM, ✝Schweiz/Italien mit Giovanni Cabiati von Mortara (Italien), *1878 als Sohn des Bartolomeo und der Augusta Prigion Sohn Walter Cabiati *St.Gallen 1909. 1921/22 zieht die Familie vmtl. nach Italien; Gottfried Priester, *1858 GM, ✝Bazenheid SG 1916 Kirchberg SG 1886 mit Magdalene Doser; Martin Schlenker, *Schwenningen 1839, ✝Schweiz Schwenningen 1864 mit Elisabeth Saxer *Sevelen SG 1836. Die Familie wandert mit Kindern 1869 in die Schweiz aus; Pauline Stahl, *Gomaringen 1876, ✝Schweiz Reutlingen 1909 mit Gustav Robert Kleebauer *Reutlingen. Auswanderung 1909 in die Schweiz (Wohnort Walenstadt SG); Steiger Jakob *20.6.1833 GM, ✝28.5.1857 in Trimbach/SO. 1871 in die Schweiz eingewandert: Carl Friedrich Strohmaier *24.9.1857, Eisenbahnarbeiter in Wassen; Marie Agnes Stahl *3.2.1792 GM, ✝vor 1858 in Basel; Bertha Wagner, *1890 GM, ✝Rorschach SG 1939 und viele weitere Namen …

Die Schreiberin schliesst das Buch mit dem Namen Zettel ab und mit dem Quellennachweis endet das informative Werk auf Seite 588.

Art-Nr. W77: Das Glück in der Fremde gesucht - Gomaringer Auswanderer 1679 – 1957. 592 Seiten im Format A4, zum Vorzugspreis von Fr. 54.– + Porto und Verpackung.