Neue Bücher

Jahrbuch der SGFF 2017 (JG 44)

Der vorliegende 44. Band des Jahrbuches der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung ist wieder unter der Führung von Walter Letsch als Weihnachtsgeschenk „Mitglieder SGFF“ erschienen. Der Redaktor erwähnt den Rücktritt der Präsidentin Trudi Kohler und gibt kund, dass an der letzten GV Kurt Münger als Präsident SGFF einstimmig gewählt wurde. Er möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass ansonsten organisatorische und personelle Änderungen der SGFF nicht im Jahrbuch sondern im Newsletter bekanntgegeben und gewürdigt werden. Da Trudi Kohler 2013 die Neugestaltung des Jahrbuches aktiv unterstützt hat sowie dem Redaktor den Jahrbüchern Hinweise auf mögliche Artikel zukommen liess, möchte Walter Letsch an dieser Stelle herzlich für die tatkräftige Unterstützung danken. Erfreut ist er auch über die wertvollen Anregungen von Kurt Münger seit seinem Amtsantritt.

Im Jahrbuch SGFF 2017 werden gleich drei Beiträge in französischer Sprache publiziert. Mit genealogischen Themen befassen sich zwei Beiträge über Familie Barrlet und Ducommun du Locle. Der Beitrag über die Familie Flisch widmet sich den Wappen und Eigenmarken der Familie. Auch der Beitrag von „Theo der Pfeifenraucher“ zeugt von grossem Interesse (siehe auch Buchbestellung sgffweb.ch). Ebenfalls in der Nähe der Naturwissenschaften (in der Geschichte) ist ein Beitrag über die Saisonalität der Heiraten, Geburten und Todesfällen. Vor hundert Jahren tobte der erste Weltkrieg. Ein Beitrag basiert auf den Tagebucheintragungen der betroffenen Schweizerin Sophie Clara Kollöffel-Benkler und ein anderer auf dem Briefverkehr und den Akten von Katharina Morgan-Schmid. Ein weiterer Beitrag handelt von dem nach dem Süden von Chile ausgewanderten Albert Conus.

Der Leser findet im vorliegenden Jahrbuch SGFF 2017, wiederum neun interessante Forschungsarbeiten.

Inhalt – Table des matières

Jahrbuch SGFF/Annuaire SSEG/Annuario SGS/Yearbook SSGS Vol. 44, 2017

Hinweise für Autorinnen/Autoren, auf Seite 263, hier findet man Angaben über Gestaltung des Beitrags; über den Umfang der Forschungsarbeit; über die Schrift für den Textteil; über Abbildungen, Tabellen, Grafiken und über den Redaktionsschluss. Auf der 2. Seite sind die Adressen der Autoren/Autorinnen und auf der letzten Seite die Adressen der Regionalen Genealogischen Gesellschaften aufgeführt.

Art-Nr.W-JB17: Jahrbuch SGFF 2017, Format: A5, Überformat; Inhalt: 268 Seiten¸ Preis: Fr. 40.– + Porto und Verpackung.

Archivgeflüster   

Adams, Werner: Archivgeflüster

Seit Jahren beschäftigt sich der Zürcher Autor, in Bern lebend, mit Familiengeschichtenforschung und entdeckte dabei seine Affinität zum historisch-biographischen Roman. Kurzgeschichten über Leute aus dem Berner Seeland. Seine Geschichten liegen meist umfangreichen Archivrecherchen zugrunde.

In «Archivgeflüster» sind Zufallsfunde im Zusammenhang mit den Forschungen zu verschiedenen Themen. Eine Fundgrube mit vielen spannenden, auch traurigen kleinen Geschichten aus dem Alltag der jeweiligen Vorfahren. Die genannten Personen sind Aktenkundige, die jeweiligen Handlungen den amtlichen Protokollen eng nachempfunden.

Art-Nr. W85 Archivgeflüster von Werner Adams, 105 Seiten, im Format 22 x 14 cm
zum Vorzugspreis von Preis Fr. 29.50 + Porto und Verpackung

Dieses Buch erhalten  Sie bei der Schriftenverkaufstelle.

Theo - Der Pfeifenraucher

Hotz, Gerhard; Greyerz, Kaspar von; Burkart, Lukas: Theo — Der Pfeifenraucher. Leben in Kleinbasel um 1800.

In detektivischer Kleinarbeit widmete sich ein Forscherteam, unterstützt von Freiwilligen, einem schier unlösbaren Rätsel. Es fing an mit dem Fund eines zweihundert Jahre alten Skeletts. Archäologen, Anthropologen, Naturwissenschaftler, Historiker und Genealogen die Geschichte des Unbekannten. Die Forscher wollten anhand eines anonymen Skeletts die Identität des Unbekannten bestimmen. Er war männlich, mittleren Alters, gehörte der Mittelschicht (vermutlich Handwerkertum) an, wohnte in Kleinbasel und rauchte Pfeife. Das Grab lag auf einem Friedhof der zw. dem 18. und 19. Jh. genutzt worden war. Es kamen nur drei Personen infrage, die dort zu diesem Zeitpunkt bestattet worden waren. Im Staatsarchiv Basel-Stadt wurde dann ein Register aller in Kleinbasel Verstorbenen gefunden.

Theo der Pfeifenraucher schildert ein aussergewöhnliches Forschungsprojekt und gibt uns Einblick in das Leben einer einfachen Person des 19. Jahrhunderts.
Die 11 Autorinnen und 20 Autoren berichten dabei über die Sozial- und Kulturgeschichte, die Krisen- und Hungerjahre, die Armut und die Überlebensstrategien, das Gesundheitswesen, den Umgang mit dem Tod, die Bestattungsrituale sowie über die Geschichte des Rauchens (Tabakhandel und –Produktion).

Inhalt des Buches: Projektgeschichte; Grab und Skelett; Das Skelett - eine Bioarchiv besonderer Art; Zähne als Spiegel unserer Lebensbedingungen; Ein Blick ins Innere der Knochen; Knochen, Isotope und Ernährungsgrundlagen; Anpassungen des Skeletts – eine biomechanische Untersuchung; Tabakgenuss und Zahnschmerzen; Theos Herkunft; Molekulargenetisches Profil mittel alter DNA; Phantombild und Wirklichkeit; Als stünde er vor uns; Die Suche nach Theo; Theos Nachfahren; Wer war Theo?; Theos Welt; Die Berufe der Theo Kandidaten; Konfliktgeladene Gesellschaft in der Wirtschaft; Der Tabak; Alltag in Kleinbasel – Sorgen und Armut der kleinen Leute an der Wende zum 19. Jh.

Art-Nr. W88: Theo der Pfeifenraucher - Leben in Kleinbasel um 1800 von Gerhard Hotz, Kaspar von Reyerz und Lucas Burkart, Naturhistorisches Museum Basel, 236 Seiten mit etlichen farbigen Kupferstichen im 18. Jh., Aquarellen, bemalten Holzschildern und alten Fotos, im Format 17 x 24 cm, zum Preis von Fr. 39.-  + Porto und Verpackung.

Dieses Buch erhalten  Sie bei der Schriftenverkaufstelle.