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Genealogie-Ticker
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Familienforschung in der Schweiz
Von Peter WältiWer Vorfahren in der Schweiz sucht, muss ganz andere Wege gehen als in andern Ländern üblich. Nicht der Geburts- oder Wohnort ist entscheidend für die Suche nach Lebensdaten, sondern der Heimatort der Familie, und dies auch, wenn nur ihre längst verstorbenen Vorfahren einst dort gelebt hatten.
Schweizer Auswanderung
Von Prof. Dr. Leo SchelbertÜbersetzung: PD em. Dr. phil. Heinz Balmer
Publiziert mit freundlicher Erlaubnis des Autors.
Leute aus Gegenden der heutigen Schweiz waren immer schon in Bewegung, seit sie sich hier niedergelassen hatten. Als um 1515 der Staat gebildet war, schauten seine Bürger nach Gelegenheiten aus, um sich auswärts zu beschäftigen und niederzulassen. Die Grenzen zwischen vorübergehenden und ständigen, arbeitsbezogenen oder landsuchenden Bewegungen sind fliessend geblieben. Insgesamt aber können sie eingeteilt werden als Auswanderungen zu militärischen, gewerblichen, missionarischen und kolonisatorischen Zwecken.
Familienwappen und Hauszeichen
(Text begutachtet von Hans Jenni, Heraldiker, Bern)
Das Wappenwesen entstand im 12. Jahrhundert, als die neue Waffentechnik dazu führte, dass die gepanzerten Ritter nicht mehr erkannt werden konnten. Bahnbrechend war die Idee ein eigenes Bild zu schaffen, das nun auf Helm, Schild, Pferdedecke und Lanzenfähnlein gezeigt werden konnte. Nicht nur auf dem Schlachtfeld wurden diese Zeichen gebraucht, sondern auch an Ritterspielen. Die Herolde, die früher die Toten auf dem Schlachtfeld identifizierten, übernahmen nun die Aufgabe der Kontrolle der Wappen, ob jemand sie zu Recht und korrekt führte. Aus diesem Namen entstand der Begriff der Heraldik. Zusätzlich fanden die Wappen Verwendung zum Besiegeln ihrer Dokumente oder zum Kennzeichnen ihres Besitzes.