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Das Wappenwesen


Das Wappenwesen entstand im 12. Jahrhundert als die neue Waffentechnik dazu führte, dass die gepanzerten Ritter nicht mehr erkannt werden konnten. Bahnbrechend war die Idee ein eigenes Bild zu schaffen, das nun auf Helm, Schild, Pferdedecke und Lanzenfähnlein gezeigt werden konnte.

Nicht nur auf dem Schlachtfeld wurden diese Zeichen gebraucht, sondern auch an Ritterspielen.

Die Herolde, die früher die Toten auf dem Schlachtfeld identifizierten, übernahmen nun die Aufgabe der Kontrolle der Wappen, ob jemand sie zu Recht und korrekt führte. Aus diesem Namen entstand der Begriff der Heraldik.

Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen, wäre das Wappenwesen eigentlich hinfällig geworden. Die Adeligen wollten aber nicht mehr darauf verzichten, und bald schon machten es ihnen die Bürger der Städte und sogar die wohlhabenden Bauern auf dem Lande nach. Gerade für die Schweizer waren die Wappen immer auch ein Zeichen für Freiheit.

Heute kann sich jedermann ein Familienwappen gestalten lassen, nur sollte es nach den strengen Regeln der Heraldik ausgeführt werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 26. Mai 2010 um 10:18 Uhr
 
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